Heterogenität ist Normalität

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Zum Begriff Heterogenität

Deutschland ist heute mehr denn je ein Land mit einer ethnisch, kulturell, konfessionell und sozial sehr vielfältigen Bevölkerung. Im Zuge von Globalisierung, Einwanderung und Integration, gesteigerter Mobilität, demographischem Wandel, Individualisierung und Wertewandel hat die Vielfalt der Kulturen und der Lebensformen deutlich zugenommen. Diese Vielfalt prägt unsere moderne Gesellschaft. Heterogenität ist Normalität - auch in unseren Klassenzimmern.

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Vielfalt wertschätzen und Teilhabe ermöglichen

Um als Gesellschaft bestehen zu können, müssen wir diese vorhandene Vielfalt an Herkunft, Glauben, Geschlecht, Behinderungen, Überzeugungen etc. anerkennen, wertschätzen und konstruktiv mit ihr umgehen. Zukunft und Zusammenhalt unserer Demokratie hängen davon ab, wie gut es gelingt, gleichberechtigte Teilhabe aller in der Gesellschaft Lebenden am Bildungssystem und Arbeitsmarkt sowie Mitwirkung in der Bürgergesellschaft und in der Politik zu ermöglichen. Bildung spielt dabei eine Schlüsselrolle – nur durch Bildung ist ein eigenverantwortliches, sinnerfülltes Leben und Teilhabe in einer sich stetig wandelnden Gesellschaft möglich.


Individuelle Förderung als Schlüssel

Weil jedes Kind anders ist, ist die individuelle Förderung der zentrale Hebel, um jedem Kind zu ermöglichen, seine Potenziale zu entfalten. In einem fairen und leistungsstarken Schulsystem wird die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler zur Basis der Gestaltung des Unterrichts und der Schule. Sie hilft allen Schülerinnen und Schülern – nicht nur den Leistungsschwächeren oder den Leistungsstärkeren.