Soziale Kompetenz

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Die Bezeichnung soziale Kompetenz wird dem Oberbegriff Lernkompetenz zugeordnet bzw. neben den Bezeichnungen Sach- und Methodenkompetenz und Selbstkompetenz als eine von drei Dimensionen der Lernkompetenz angesehen. Sozialkompetenz meint die Fähigkeit, in Kooperation und im Einklang mit den jeweiligen Beteiligten und den eigenen Ansprüchen unterschiedliche Situation, Probleme und Aufgaben zu bewältigen. Grundvoraussetzung hierfür ist das Verantwortungsbewusstsein für sich und für die anderen (hier bezogen auf den Lernprozess), die Fähigkeit zur Perspektivübernahme, die Team- oder Kooperationsfähigkeit, die Kommunikationsfähigkeit und die Konfliktfähigkeit.Nachfolgend werden die drei Letztgenannten konkrekt nach der Vorlage von Czerwanski, Solzbacher und Vollstädt (2002) erläutert:

  • Team- und Kooperationsfähigkeit: Regeln der Zusammenarbeit einhalten, eigene Ideen in eine Gruppe einbringen, anderen helfen bzw. Hilfe anbieten und selbst Hilfe annehmen, (spezielle) Funktionen (z.B. Moderation, Präsentation) in einer Lerngruppe übernehmen
  • Kommunikationsfähigkeit: aktiv zuhören, andere ausreden lassen, die eigene Meinung begründen/belegen, Gesprächsregeln kennen und einhalten
  • Konfliktfähigkeit: Kritik sachlich äußern und Kritik annehmen, niemanden ausgrenzen