Selbstkompetenz

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Die Bezeichnung Selbstkompetenz wird dem Oberbegriff Lernkompetenz zugeordnet bzw. neben den Bezeichnungen Sach- und Methodenkompetenz und soziale Kompetenz als eine von drei Dimensionen der Lernkompetenz angesehen. Selbstkompetenz wird synonym auch als personale Kompetenz und daran angelehnt auch als "Selbstkonzept" bezeichnet. Gemeint sind hiermit Einstellungen, Überzeugungen, Motivationen und Werthaltungen, die das individuelle Lernen beeinflussen. Zum Begriff Selbstkonzept gehören wiederum das Selbstbild (= Überzeugungen zum eigenen Selbst) und das Selbstwertgefühl (= die Zufriedenheit mit diesen Überzeugungen). Czerwanski, Solzbacher und Vollstädt (2002) differenzieren den Begriff Selbstkonzept in folgender Weise weiter aus:

  • Lernmotivation/ Lernwille: Neugierde entfalten, aus eigenem Antrieb eine Aufgabe übernehmen, sich für eine Aufgabe engagieren
  • Selbsteinschätzungsfähigkteit: Stärken und Schwächen reflektieren/wahrnehmen, Fortschritte erkennen und Wert schätzensich an Reflexionen beteiligen, selbstkritisch sein
  • Frustrationstoleranz: Kritik annehmen können/ mit Kritik (und Misserfolgen) umgehen können
  • eigene Lern- und Verhaltensziele setzen sowie Vertantwortung für das eigene Lernen übernehmen