Lernkompetenz: Unterschied zwischen den Versionen

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''Lernkompetenz wird allerdings gerade nicht durch die Addition oder Verknüpfung dieser drei Kompetenzbereiche allein erreicht, sondern benötigt die Reflexion über die Lernprozesse und -ergebnisse als unverzichtbare Voraussetzung. Dies bedeutet für die Schule, dass die genannten Kompetenzen im Hinblick auf das Weiterlernen reflektiert und für die Optimierung der eigenen Lernstrategien genutzt werden müssen."''
 
''Lernkompetenz wird allerdings gerade nicht durch die Addition oder Verknüpfung dieser drei Kompetenzbereiche allein erreicht, sondern benötigt die Reflexion über die Lernprozesse und -ergebnisse als unverzichtbare Voraussetzung. Dies bedeutet für die Schule, dass die genannten Kompetenzen im Hinblick auf das Weiterlernen reflektiert und für die Optimierung der eigenen Lernstrategien genutzt werden müssen."''
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=Lernkompetenz fördern in der Praxis=
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Damit sich die Lernkompetenz der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der oben genannten drei Dimensionen optimal entwickeln kann, sind nach Buschmann(2010, S. 5) nachfolgende "Standards" grundlegend. Demnach wird die Lernkompetenz wirkungsvoll gefördert, wenn die Schülerinnen und Schüler:
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* in die Planung und Gestaltung von Unterricht eingebunden sind,
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* selbst ermitteln, was sie schon können,
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* sich selbst erreichbare Ziele setzen,
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* im individuellen Tempo arbeiten,
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* effektive Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln,
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* im Team lernen und handeln,
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* sich als Lernpartner unterstützen,
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* sich beim Lernen beobachten und bewerten,
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* die Lernerfahrung reflektieren,
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* beim Lernprozess nachsteuern,
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* das lernergebnis selbst bewerten,
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* die Lernentwicklung dokumentieren.

Version vom 24. Oktober 2011, 18:08 Uhr

Kompetenz und Lernkompetenz

Bislang findet sich für den Kompetenzbegriff allgemein und den Lernkompetenzbegriff im Besonderen wissenschaftlich keine eindeutige Definition. Hinzu kommt, dass es eine Vielzahl ähnlicher Bezeichnungen gibt, die auf das Gleiche abzielen. So werden synonym zum Kompetenzbegriff z.B. auch die Begriffe Können, Handlungsfähigkeit, Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Schlüsselqualifikationen verwendet. Darüber hinaus ist es für eine Begriffsbestimmung notwendig, die Reichweite und die Disziplin, in der von Kompetenz gesprochen wird, zu berücksichtigen. Czerwanski, Solzbacher und Vollstädt (2002) finden für die Bezeichnung "Lernkompetenz" folgende Beschreibung:

"Lernkompetenz umfasst die Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Gewohnheiten und Einstellungen, die für individuelle und kooperative Lernprozesse benötigt und zugleich beim Lernen entwickelt und optimiert werden. Lernkompetenz umfasst die miteinander verbundenen Dimensionen:

Lernkompetenz wird allerdings gerade nicht durch die Addition oder Verknüpfung dieser drei Kompetenzbereiche allein erreicht, sondern benötigt die Reflexion über die Lernprozesse und -ergebnisse als unverzichtbare Voraussetzung. Dies bedeutet für die Schule, dass die genannten Kompetenzen im Hinblick auf das Weiterlernen reflektiert und für die Optimierung der eigenen Lernstrategien genutzt werden müssen."

Lernkompetenz fördern in der Praxis

Damit sich die Lernkompetenz der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der oben genannten drei Dimensionen optimal entwickeln kann, sind nach Buschmann(2010, S. 5) nachfolgende "Standards" grundlegend. Demnach wird die Lernkompetenz wirkungsvoll gefördert, wenn die Schülerinnen und Schüler:

  • in die Planung und Gestaltung von Unterricht eingebunden sind,
  • selbst ermitteln, was sie schon können,
  • sich selbst erreichbare Ziele setzen,
  • im individuellen Tempo arbeiten,
  • effektive Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln,
  • im Team lernen und handeln,
  • sich als Lernpartner unterstützen,
  • sich beim Lernen beobachten und bewerten,
  • die Lernerfahrung reflektieren,
  • beim Lernprozess nachsteuern,
  • das lernergebnis selbst bewerten,
  • die Lernentwicklung dokumentieren.