Individuelle Förderung in Bayern: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei der Förderung der Kinder geht es aus der Sicht des Kultusministeriums nicht in erster Linie um materielle Fragen, die vor allem über die Hilfe zum Lebensunterhalt von Bund und Gemeinden gelöst werden müssten. Es geht vor allem um die perso-nale Zuwendung durch Lehrkräfte, um die Begabungen der Schülerinnen und Schüler sehr gut zu entfalten. Daran arbeitet Bayern nachdrücklich.  
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Bei der Förderung der Schülerinnen und Schüler gerade aus „bildungsfernen Familien“ setzt der Freistaat Bayern auf eine verstärkte individuelle Förderung. Diese kommt auch gerade Kindern aus Familien zugute, die in ungünstigen sozialen und finanziellen Verhältnisse leben. Deshalb verstärkt Bayern konsequent die individuelle Förderung. So wurde in Bayern die Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund ebenso ausgeweitet wie die individuelle Förderung in Grund-, Haupt- und Realschulen.
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Bayern baut außerdem konsequent – und zwar bedarfsgerecht und flächendeckend – die gebundenen und offenen Ganztagsangebote aus. Gebundene Ganztagsklassen gibt es mittlerweile an mehr als 600 Schulen und offene Ganztagsangebote an mehr als 1000 Schulen im Freistaat.
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Die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler ist das Leitprinzip des bayerischen Bildungswesens. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle erläuterte: „Die Förderung des einzelnen Schülers ist die Antwort auf eine gestiegene Heterogenität der Schülerschaft im Hinblick auf Vorwissen, Herkunft und Bildungsbeteiligung. Dabei steht der junge Mensch in seiner ganzen Individualität im Mittelpunkt – und nicht das Prinzip einer Einheitsschule für alle.“ Die individuelle Förderung ist das Titelthema der Printausgabe der „Lehrerinfo 1/2010“ (http://www.km.bayern.de/imperia/md/content/pdf/aktuelles/2010/lehrerinfo_1_2010_end.pdf)
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== Welche Vorgaben gibt es zu individueller Förderung und wo findet man sie? ==
 
== Welche Vorgaben gibt es zu individueller Förderung und wo findet man sie? ==

Version vom 18. August 2010, 11:09 Uhr

Landeswappen von Bayern

Inhaltsverzeichnis

Grundeinstellung von individueller Förderung im Land

Bayerisches Kultusministerium setzt auf individuelle Förderung von Kindern von bildungsfernen Familien – Ganztagsangebote werden konsequent ausgebaut

Bei der Förderung der Schülerinnen und Schüler gerade aus „bildungsfernen Familien“ setzt der Freistaat Bayern auf eine verstärkte individuelle Förderung. Diese kommt auch gerade Kindern aus Familien zugute, die in ungünstigen sozialen und finanziellen Verhältnisse leben. Deshalb verstärkt Bayern konsequent die individuelle Förderung. So wurde in Bayern die Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund ebenso ausgeweitet wie die individuelle Förderung in Grund-, Haupt- und Realschulen.

Bayern baut außerdem konsequent – und zwar bedarfsgerecht und flächendeckend – die gebundenen und offenen Ganztagsangebote aus. Gebundene Ganztagsklassen gibt es mittlerweile an mehr als 600 Schulen und offene Ganztagsangebote an mehr als 1000 Schulen im Freistaat. Eltern mussten bereits bisher keinen Beitrag für den Besuch von Ganztagsklassen durch ihre Kinder entrichten und seit diesem Schuljahr müssen Eltern erstmals auch keinen eigenen Beitrag mehr für den Besuch der offenen Ganztagsangebote durch ihre Kinder mehr zahlen.

Bei der Förderung unserer Kinder geht es aus der Sicht des Kultusministeriums nicht in erster Linie um materielle Fragen, die vor allem über die Hilfe zum Lebensunterhalt von Bund und Gemeinden gelöst werden müssten. Es geht vor allem um die personale Zuwendung durch Lehrkräfte, um die Begabungen der Schülerinnen und Schüler sehr gut zu entfalten. Daran arbeitet Bayern nachdrücklich.

Dr. Ludwig Unger, Pressesprecher des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus


http://www.stmuk.bayern.de/km/asps/presse/presse_anzeigen.asp?index=2154




Die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler ist das Leitprinzip des bayerischen Bildungswesens. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle erläuterte: „Die Förderung des einzelnen Schülers ist die Antwort auf eine gestiegene Heterogenität der Schülerschaft im Hinblick auf Vorwissen, Herkunft und Bildungsbeteiligung. Dabei steht der junge Mensch in seiner ganzen Individualität im Mittelpunkt – und nicht das Prinzip einer Einheitsschule für alle.“ Die individuelle Förderung ist das Titelthema der Printausgabe der „Lehrerinfo 1/2010“ (http://www.km.bayern.de/imperia/md/content/pdf/aktuelles/2010/lehrerinfo_1_2010_end.pdf) „An Bayerns Schulen wird die individuelle Förderung durch strukturelle und schulor-ganisatorische Maßnahmen künftig noch weiter vertieft“, kündigte der Minister darin an. http://www.km.bayern.de/imperia/md/content/pdf/lehrerrundbrief2010/lrb_8_2010.html

Weitere Aussagen zu individueller Förderung vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus:

http://www.bayern.de/Pressemitteilungen-.1255.10309248/index.htm

Welche Vorgaben gibt es zu individueller Förderung und wo findet man sie?

Materialien zum Thema „Individuelle Förderung“

Beratungs- und Unterstützungsangebote (z. B. Fortbildungen) zum Thema „Individuelle Förderung“

Individuelle Förderung - Stand der Umsetzung