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Für die Beratungsgespräche werden Schüler und ihre Eltern für je ca. eine halbe Stunde in die Schule bestellt. Im gemeinsamen Gespräch mit den beiden Klassenlehrern wird über das Arbeits- und Sozialverhalten in den Fächern und über den Fortschritt des selbstständigen Lernens gesprochen. Auch werden Weichen für die weitere Schullaufbahn gestellt. Gute Vorsätze, Vereinbarungen und Ratschläge werden – im Sinne eines individuellen „Lernplans“ – festgehalten und, wenn nötig, von allen Beteiligten unterschrieben. In der schriftlichen Anlage zum Zeugnis am Ende des Schuljahres im Sommer und im Schüler-/ Elterngespräch im folgenden Jahr - wiederum zum Halbjahreswechsel - wird erneut darauf Bezug genommen.  mehr... <br />
 
Für die Beratungsgespräche werden Schüler und ihre Eltern für je ca. eine halbe Stunde in die Schule bestellt. Im gemeinsamen Gespräch mit den beiden Klassenlehrern wird über das Arbeits- und Sozialverhalten in den Fächern und über den Fortschritt des selbstständigen Lernens gesprochen. Auch werden Weichen für die weitere Schullaufbahn gestellt. Gute Vorsätze, Vereinbarungen und Ratschläge werden – im Sinne eines individuellen „Lernplans“ – festgehalten und, wenn nötig, von allen Beteiligten unterschrieben. In der schriftlichen Anlage zum Zeugnis am Ende des Schuljahres im Sommer und im Schüler-/ Elterngespräch im folgenden Jahr - wiederum zum Halbjahreswechsel - wird erneut darauf Bezug genommen.  mehr... <br />
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Version vom 8. September 2010, 20:28 Uhr


Herzlich Willkommen im "Vielfalt lernen" Wiki

In diesem Wiki geht es um die Frage, wie wir mit der zunehmenden Heterogenität der Schülerinnen und Schüler an unseren Schulen konstruktiv umgehen können: Wie können wir Vielfalt lernen? Und welche vielfältigen Möglichkeiten des (individualisierten, selbstgesteuerten, kooperativen) Lernens gibt es in heterogenen Klassen? Wie kann individuelle Förderung konkret umgesetzt werden? Die Antworten kommen aus den Schulen - von Lehrerinnen und Lehrern, die den Mut haben, neue Wege des Lehrens und Lernens zu gehen.

Dieses Wiki ist von der Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V. (ZUM.de) bereitgestellt worden - weil wir es für wichtig halten, dass die Themen "individuelle Förderung", "Inklusion" und "Umgang mit Heterogenität im Klassenzimmer" von einer breiteren Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen werden und gute Beispiele aus der Schulpraxis bekannt werden. Alle im Kontext von Schule Aktiven sind eingeladen, hier eigene Beiträge rund um die Themen "Heterogenität" und "individuelle Förderung" zu veröffentlichen oder bestehende Beiträge zu ergänzen! Macht mit!

Red1.gif Willkommen - Mach' mit! - Erste Schritte - Vielfalt wertschätzen - Zielsetzungen
Themenlandkarte: Lernkultur, die individuelle Förderung ermöglicht
Im Fokus: "Lehrerkompetenzen"

Neben den Einstellungen benötigen Lehrerinnen und Lehrer gleichzeitig ein Repertoire an Kompetenzen, um die Potenziale ihrer Schülerinnen und Schüler zur Entfaltung zu bringen:

Dabei ist wesentlich, dass sich die oben genannten Kompetenzen in der konkreten Unterrichtssituation entfalten. So bezieht sich die Diagnosekompetenz vor allem darauf, den Lern- und Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler aus fachlicher Sicht einzuschätzen. Die didaktisch-methodische Kompetenz ist dann wirksam, wenn sie mit fachlichem Wissen und der Fähigkeit, fachliche Inhalte interessant zu vermitteln, einhergeht. Die Fachlichkeit darf und soll also nicht in den Hintergrund rücken – in den Worten des Unterrichtsforschers Andreas Helmke: „Überspitzt ausgedrückt: Fachliche Korrektheit ist zwar nicht alles, aber ohne fachliche Richtigkeit und Genauigkeit ist alles andere nichts.“ mehr

Im Profil: Die Offene Schule Waldau (OSW)

Schüler-Lehrer-Elterngespräche zur individuellen Förderung
An der Offenen Schule Waldau (OSW) werden einmal im Jahr zum Halbjaherswechsel im Februar Beratungsgespräche mit Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern durchgeführt. Das Ergebnis wird in sogenannten Beratungsmappen festgehalten, die von der OSW als Instrument zur Begleitung der Schullaufbahn- und Berufsberatung eingeführt worden sind.

Für die Beratungsgespräche werden Schüler und ihre Eltern für je ca. eine halbe Stunde in die Schule bestellt. Im gemeinsamen Gespräch mit den beiden Klassenlehrern wird über das Arbeits- und Sozialverhalten in den Fächern und über den Fortschritt des selbstständigen Lernens gesprochen. Auch werden Weichen für die weitere Schullaufbahn gestellt. Gute Vorsätze, Vereinbarungen und Ratschläge werden – im Sinne eines individuellen „Lernplans“ – festgehalten und, wenn nötig, von allen Beteiligten unterschrieben. In der schriftlichen Anlage zum Zeugnis am Ende des Schuljahres im Sommer und im Schüler-/ Elterngespräch im folgenden Jahr - wiederum zum Halbjahreswechsel - wird erneut darauf Bezug genommen. mehr...

  • Weitere Schulen im Portrait
Warum Vielfalt wichtig ist

Deutschland ist heute mehr denn je ein Land mit einer ethnisch, kulturell, konfessionell und sozial sehr vielfältigen Bevölkerung. Im Zuge von Globalisierung, Einwanderung und Integration, gesteigerter Mobilität, demographischem Wandel, Individualisierung und Wertewandel hat die Vielfalt der Kulturen und der Lebensformen deutlich zugenommen. Diese Vielfalt prägt unsere moderne Gesellschaft. Heterogenität ist Normalität - auch in unseren Klassenzimmern. Um als Gesellschaft bestehen zu können, müssen wir diese vorhandene Vielfalt an Herkunft, Glauben, Geschlecht, Behinderungen, Überzeugungen etc. anerkennen, wertschätzen und konstruktiv mit ihr umgehen. Zukunft und Zusammenhalt unserer Demokratie hängen davon ab, wie gut es gelingt, gleichberechtigte Teilhabe aller in der Gesellschaft Lebenden am Bildungssystem und Arbeitsmarkt sowie Mitwirkung in der Bürgergesellschaft und in der Politik zu ermöglichen. Bildung spielt dabei eine Schlüsselrolle – nur durch Bildung ist ein eigenverantwortliches, sinnerfülltes Leben und Teilhabe in einer sich stetig wandelnden Gesellschaft möglich.

Individuelle Förderung in Deutschland
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Videobotschaft

Erika Risse, ehemalige Schulleiterin des Elsa-Brändström-Gymnasiums Oberhausen, über individuelle Förderung und offenen Unterricht.

  • Hier gibt's weitere Filmbeiträge zu individueller Förderung: Filmarchiv
Zitat der Woche

"Dem Kind gehört der erste Platz und der Lehrer folgt ihm und unterstützt es. Er muss auf seine Aktivität zugunsten des Kindes verzichten. Er muss passiv werden, damit das Kind aktiv werden kann."

Maria Montessori (1870-1952), Grundgedanken der Montessori-Pädagogik, Hrsg.:Oswald, P./Schul-Benesch, G., 15. Aufl., Freiburg 1997, S. 40
Weitere Zitate zum Thema Lernen

Rezension: Vielfalt als Chance

Ingvelde Scholz, Günter Offermann:
Vielfalt als Chance. Vom Schulmodell zur Modellschule

Wie der Umgang mit Vielfalt gelingt, zeigt das Autorenteam anhand von erprobten und bewährten Praxisbeispielen. Die erfolgreiche Unterrichts- und Schulentwicklung kann auch andernorts Mut machen und als Modell dienen. > zur Rezension von Klaus Dautel



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